Nur mit Erlaubnis starten
Schalte Computer, Drucker oder andere Geräte erst ein, wenn die Lehrkraft den Auftrag dazu gibt. So beginnen alle gemeinsam und Geräte werden nicht unnötig verändert.
17 vollständige Unterrichtseinheiten mit Wissen, Übungen und Lernchecks – vom ersten Login bis zum eigenen Rechercheprojekt.
lernen = verstehen + ausprobieren
jede_stunde = [ziel, wissen, auftrag, check]
Die Module bauen aufeinander auf. Öffne eine Lektion, lies das Wissen, bearbeite die Aufträge und prüfe dich mit dem Lerncheck.
Alle Einheiten funktionieren direkt im Unterricht: gemeinsam lesen, Beispiele besprechen, praktisch arbeiten und am Ende den Lernerfolg prüfen.
Du kennst die Regeln im Computerraum und kannst dich selbstständig anmelden.
Diese Regeln schützen dich, deine Daten und die Geräte. Lies jede Regel und ihre Begründung sorgfältig.
Schalte Computer, Drucker oder andere Geräte erst ein, wenn die Lehrkraft den Auftrag dazu gibt. So beginnen alle gemeinsam und Geräte werden nicht unnötig verändert.
Nutze nur den zugewiesenen Arbeitsplatz und dein eigenes Benutzerkonto. Dadurch sind Arbeitsergebnisse eindeutig zugeordnet und persönliche Dateien bleiben geschützt.
Gib dein Passwort niemandem weiter und beobachte andere nicht bei der Eingabe. Melde dich am Stundenende immer ab. Die Lehrkraft wird dich niemals nach deinem Passwort fragen.
Flüssigkeiten, Krümel und klebrige Hände können Tastaturen und andere Geräte beschädigen. Getränke bleiben geschlossen in der Tasche oder am vereinbarten Ort.
Bediene Tastatur, Maus, Kopfhörer und Kabel ohne Gewalt. Ziehe niemals an Kabeln und stecke nichts ohne Auftrag um. Schäden meldest du sofort.
Öffne ausschließlich Programme, Dateien und Internetseiten, die für den Arbeitsauftrag nötig sind. Spiele, private Chats, Downloads und das Verändern von Einstellungen gehören nicht zum Unterricht.
Ordner und Dateien anderer Personen sind privat. Du darfst sie weder ansehen noch verändern, kopieren oder löschen – auch dann nicht, wenn sie versehentlich erreichbar sind.
Veröffentliche keine Namen, Fotos, Adressen, Telefonnummern oder Zugangsdaten. Verwende Bilder von Personen nur mit deren Zustimmung und nach Anweisung der Lehrkraft.
Bei Fehlermeldungen, ungewöhnlichen Inhalten oder einem Defekt klickst du nicht wahllos weiter. Merke dir die Meldung, lass den Bildschirm geöffnet und informiere die Lehrkraft.
Speichere deine Arbeit am richtigen Ort, schließe Programme, melde dich ab und ordne Maus, Tastatur und Kopfhörer. Fahre den Computer nur herunter, wenn es vereinbart ist.
Computer verarbeiten Eingaben, führen eine Verarbeitung aus und liefern eine Ausgabe – kurz: EVA.
Hardware sind anfassbare Teile, Software sind Programme und Daten. Dein Benutzerkonto schützt deine persönlichen Dateien.
Du tippst auf dem Tablet auf Drucken. Das Antippen ist die Eingabe. Das Gerät berechnet Größe, Ausrichtung und Farben – die Verarbeitung. Der Drucker gibt das Foto auf Papier aus. Speichern wäre eine zusätzliche Ablage der Daten.
Vorbereitung: Halte deinen Schulzugang bereit. Schreibe niemals ein echtes Passwort auf das Arbeitsblatt.
Dein Ergebnis: Eine gespeicherte Datei mit einem korrekt erklärten EVA-Beispiel.
✓ Ich kann EVA erklären und weiß, warum ich mein Passwort niemals weitergebe.
Du findest Verzeichnisse und speicherst Dateien am richtigen Ort.
Ein Dateisystem ähnelt einem Schrank: Laufwerke enthalten Ordner, Ordner können Unterordner und Dateien enthalten.
Ein guter Dateiname beschreibt den Inhalt und enthält keine rätselhaften Kürzel, z. B. 2026-09-12_Steckbrief_Mia.docx.
Der Pfad Persönlicher Ordner → IT5 → Texte → Steckbrief_Lea.docx zeigt wie eine Adresse genau zum Dokument. Liegt die Datei stattdessen im Download-Ordner und heißt neu2.docx, findest du sie später nur schwer wieder.
Vorbereitung: Öffne den persönlichen Speicherbereich – nicht Downloads oder einen fremden Tauschordner.
Dein Ergebnis: Eine übersichtliche Ordnerstruktur, in der die Testdatei ohne Suche gefunden wird.
✓ Ich erkenne am Pfad, wo eine Datei liegt, und finde sie später wieder.
Du nutzt die wichtigsten Tasten und trennst Texteingabe von Gestaltung.
Leerzeichen stehen zwischen Wörtern, nicht vor Satzzeichen. Für einen neuen Absatz nutzt du Enter nur einmal.
Erst wird der Inhalt vollständig eingegeben, danach wird formatiert. So bleibt das Dokument einheitlich.
Falsch ist: Hallo ! Ich heiße Lea.[Enter][Enter][Enter]Mein Hobby ... Richtig ist: Hallo! Ich heiße Lea.[Enter]Mein Hobby ... Abstände im Layout entstehen später durch Absatzformatierung, nicht durch viele Leerzeilen.
Vorbereitung: Öffne ein leeres Dokument und blende, falls möglich, Formatierungszeichen ein.
Dein Ergebnis: Ein vollständig eingegebener, noch schlicht formatierter Steckbrief.
✓ Ich nutze Umschalt-, Rück-, Entfernen-, Tabulator- und Entertaste passend.
Du formatierst Schrift gezielt und sparsam.
Schriftart, Größe, Farbe, fett, kursiv und unterstrichen gehören zur Zeichenformatierung.
Gute Gestaltung erzeugt Hierarchie: Überschriften fallen auf, Fließtext bleibt ruhig und gut lesbar.
Die Überschrift Mein Steckbrief kann 24 pt, fett und dunkelblau sein. Der normale Text bleibt beispielsweise 11 pt und schwarz. Wenn dagegen jedes Wort eine andere Farbe und Schriftart erhält, ist nicht mehr erkennbar, was wichtig ist.
Vorbereitung: Öffne den fertigen Text aus Lektion 03.
Dein Ergebnis: Ein lesbarer Steckbrief mit klarer typografischer Rangfolge.
✓ Ich kann erklären, warum weniger Formatierung oft besser wirkt.
Du fügst Objekte ein und passt sie an den Text an.
Bilder werden über Einfügen ergänzt. Größe verändert man an den Ecken, damit das Seitenverhältnis erhalten bleibt.
Der Textumbruch entscheidet, ob Text über, unter oder neben einem Bild steht. Am eigenen Bild bestimmst du selbst mit.
Ein Passfoto soll rechts neben dem Steckbrief stehen. Du fügst es ein, ziehst nur an einem Eckpunkt und wählst den Textumbruch Quadrat. So fließt der Text daneben, ohne dass das Gesicht verzerrt wird.
Vorbereitung: Nutze nur dein eigenes oder ausdrücklich freigegebenes Bild.
Dein Ergebnis: Ein Steckbrief mit sinnvoll platziertem, proportionalem Bild.
✓ Ich kann ein Bild proportional skalieren und kenne das Recht am eigenen Bild.
Du gestaltest ein übersichtliches Deckblatt.
Ein Layout führt den Blick. Nähe zeigt Zusammengehörigkeit, Ausrichtung schafft Ordnung und Weißraum sorgt für Ruhe.
Kontrast macht Wichtiges sichtbar. Einheitliche Abstände wirken professioneller als viele Effekte.
Oben steht groß Biologie, darunter kleiner Waldtiere, in der Mitte ein ruhiges Bild und unten Name und Klasse. Alle Elemente liegen an einer gemeinsamen Linie. Der freie Raum dazwischen macht die Seite übersichtlich.
Vorbereitung: Skizziere mit Bleistift drei Bereiche: Titel, Bild und persönliche Angaben.
Dein Ergebnis: Ein harmonisches Deckblatt auf genau einer Seite.
✓ Mein Deckblatt ist aus einem Meter Entfernung klar lesbar.
Du erkennst und nutzt Absätze, Überschriften und Hervorhebungen.
Ein Absatz behandelt einen Gedanken. Eine Zwischenüberschrift kündigt an, worum es im nächsten Abschnitt geht.
Formatierungen sollen die Bedeutung zeigen: Überschrift, Einleitung, Hauptteil und wichtige Begriffe.
Ein langer Text über Bienen enthält Informationen zu Körper, Nahrung und Nutzen. Drei Absätze mit den Überschriften Körperbau, Nahrung und Bedeutung zeigen die Gliederung bereits beim Überfliegen.
Vorbereitung: Lies den Übungstext einmal vollständig, ohne sofort zu formatieren.
Dein Ergebnis: Ein Sachtext, dessen Gliederung bereits beim Überfliegen erkennbar ist.
✓ Ich erkenne die Struktur eines Textes, ohne ihn vollständig lesen zu müssen.
Du machst aus einem ungeordneten Text einen verständlichen Sachtext.
Überarbeiten bedeutet mehr als Rechtschreibung: Reihenfolge, Absätze, Überschriften, Bilder und Hervorhebungen müssen zusammenpassen.
Ein Bild braucht einen inhaltlichen Bezug und möglichst eine Bildunterschrift mit Quelle.
Bei einem Text über Vulkane sollte die Erklärung Was ist Magma? vor dem Abschnitt Wie entsteht ein Ausbruch? stehen. Ein Bild eines Vulkanschnitts gehört zur Erklärung des Aufbaus und nicht beliebig ans Seitenende.
Vorbereitung: Drucke oder kopiere den ungeordneten Text, damit du Abschnitte zunächst verschieben kannst.
Dein Ergebnis: Ein logisch aufgebauter Sachtext mit begründeter Bildplatzierung.
✓ Jede Gestaltung in meinem Text erfüllt einen erkennbaren Zweck.
Du unterscheidest Aufzählung und Nummerierung.
Eine Aufzählung passt zu gleichwertigen Punkten. Eine Nummerierung zeigt Reihenfolge, Rang oder Arbeitsschritte.
Einträge einer Liste sollten sprachlich gleich gebaut sein und mit demselben Satzzeichenprinzip enden.
Milch, Mehl und Eier sind gleichwertige Einträge – dafür passt eine Aufzählung. Einschalten, Datei öffnen und Speichern ist eine feste Reihenfolge – dafür passt eine Nummerierung.
Vorbereitung: Markiere in den Beispieldaten, welche Punkte gleichwertig und welche zeitlich geordnet sind.
Dein Ergebnis: Zwei korrekt aufgebaute Listen mit passender Listenart.
✓ Ich kann begründen, welche Listenart für eine Information geeignet ist.
Du stellst vergleichbare Informationen übersichtlich dar.
Tabellen bestehen aus Zeilen, Spalten und Zellen. Überschriften benennen, was verglichen wird.
Zahlen werden einheitlich geschrieben und so ausgerichtet, dass Unterschiede schnell erkennbar sind.
Im Fließtext stehen Gewicht, Lebensraum und Nahrung von Fuchs, Dachs und Igel. In einer Tabelle bilden die Tiere die Zeilen und die Merkmale die Spalten. Nun lässt sich das Gewicht sofort vergleichen.
Vorbereitung: Markiere im Sachtext Dinge, die verglichen werden, und gemeinsame Merkmale.
Dein Ergebnis: Eine vollständige Vergleichstabelle ohne verlorene oder vertauschte Daten.
✓ Meine Tabelle lässt sich schneller erfassen als der ursprüngliche Fließtext.
Du optimierst Bilder für Bildschirm und Dokument.
Zuschneiden entfernt Unwichtiges, Skalieren verändert die Größe. Helligkeit und Kontrast sollten nur behutsam angepasst werden.
JPEG eignet sich für Fotos, PNG für Grafiken und Transparenz. Die Pixelzahl bestimmt Detail und Dateigröße.
Ein Kamerafoto mit 4000 × 3000 Pixeln und 5 MB ist für ein kleines Bild im Arbeitsblatt unnötig groß. Nach dem Zuschneiden wird es auf etwa 1200 Pixel Breite verkleinert und als JPEG gespeichert. Das Dokument bleibt handlich.
Vorbereitung: Erstelle eine Kopie des Originalbilds und arbeite nur mit der Kopie.
Dein Ergebnis: Ein optimiertes Bild plus unverändertes Original.
✓ Ich kenne den Unterschied zwischen Zuschneiden und Skalieren.
Du kannst Bilder rechtlich und fair verwenden.
Urheberinnen und Urheber entscheiden grundsätzlich über die Nutzung ihrer Werke. Gefunden bedeutet nicht frei verwendbar.
Bei erkennbaren Personen gilt zusätzlich das Recht am eigenen Bild. Freie Lizenzen haben Bedingungen wie Namensnennung.
Du findest ein Tierfoto über eine Suchmaschine. Die Trefferansicht ist keine Quelle und keine Erlaubnis. Öffne die Ursprungsseite, prüfe die Lizenz und notiere etwa: Foto von A. Beispiel, Titel, CC BY 4.0, Internetadresse, Abrufdatum.
Vorbereitung: Öffne die Ursprungsseite des Bildes; die Suchmaschinenansicht reicht nicht.
Dein Ergebnis: Eine begründete Nutzungsentscheidung mit vollständiger Quellenangabe.
✓ Ich prüfe Lizenz und Persönlichkeitsrechte, bevor ich ein Bild verwende.
Du verstehst Index, Suchbegriff und Trefferliste.
Suchmaschinen durchsuchen nicht in diesem Moment das ganze Web. Sie durchsuchen einen zuvor aufgebauten Index.
Programme sammeln Seiten, erfassen Begriffe und bewerten Treffer. Die Reihenfolge ist eine berechnete Auswahl, keine Wahrheit.
Eine Suchmaschine hat zuvor Seiten zum Stichwort Planeten erfasst. Bei der Anfrage größter Planet durchsucht sie ihren Index, bewertet Übereinstimmung und Qualität und zeigt vermutlich Jupiter weit oben. Neue Seiten können noch fehlen.
Vorbereitung: Lege Karten mit Begriffen und kurzen Seitentexten für das Index-Spiel bereit.
Dein Ergebnis: Eine eigene Erklärung vom Sammeln einer Seite bis zur Trefferliste.
✓ Ich weiß, warum zwei Suchmaschinen unterschiedliche Ergebnisse zeigen können.
Du formulierst präzise Suchanfragen.
Wichtige Fachbegriffe sind besser als ganze Fragesätze. Zusätze wie Kinder, Definition, Statistik oder PDF grenzen ein.
Anführungszeichen suchen eine genaue Wortgruppe; ein Minus kann unerwünschte Bedeutungen ausschließen.
Die Suche Tiere liefert Millionen unspezifische Treffer. heimische Waldtiere Deutschland Kinder grenzt Thema, Ort und Zielgruppe ein. Für eine genaue Formulierung kann zusätzlich ein Begriff in Anführungszeichen stehen.
Vorbereitung: Schreibe die Recherchefrage oben auf dein Blatt.
Dein Ergebnis: Eine dokumentierte Suchstrategie mit mindestens drei verbesserten Anfragen.
✓ Ich verbessere meine Suchanfrage gezielt statt wahllos Treffer anzuklicken.
Du beurteilst Suchangebote nach passenden Kriterien.
Kindersuchmaschinen wählen Inhalte redaktionell aus; große Suchmaschinen bieten mehr Treffer, aber auch Werbung und ungeeignete Inhalte.
Vergleichskriterien sind Verständlichkeit, Werbung, Datenschutz, Aktualität und Qualität der Treffer.
Für die Frage Warum schlafen wir? zeigt eine Kindersuchmaschine wenige verständliche Artikel ohne viele Ablenkungen. Eine große Suchmaschine liefert mehr und aktuellere Treffer, darunter aber Werbung und anspruchsvolle Fachtexte.
Vorbereitung: Wähle eine einzige, klar formulierte Frage für beide Suchangebote.
Dein Ergebnis: Eine nachvollziehbare Vergleichstabelle mit begründetem Urteil.
✓ Ich wähle die Suchmaschine passend zur Aufgabe.
Du entnimmst Informationen und formulierst sie selbst.
Copy & Paste ist ein Werkzeug, aber kopierter Text ist noch keine eigene Leistung. Erst verstehen, Stichpunkte notieren, dann selbst formulieren.
Eine verlässliche Aussage wird durch Quelle, Autor, Aktualität und Vergleich mit einer zweiten Seite gestützt.
Original: Bienen teilen den Fundort von Nahrung durch Tänze mit. Notiz: Tanz zeigt Richtung + Entfernung. Eigener Satz: Mit bestimmten Bewegungen informieren Bienen andere Tiere im Stock darüber, wo sie Futter finden.
Vorbereitung: Wähle einen kurzen Abschnitt von höchstens fünf Sätzen.
Dein Ergebnis: Eine sachlich richtige Zusammenfassung in eindeutig eigenen Worten.
✓ Ich kann Inhalte zusammenfassen, ohne Sätze nur leicht umzubauen.
Du sammelst belastbares Material für eine Präsentation.
Eine Leitfrage hält die Recherche zusammen. Unterfragen teilen ein großes Thema in bearbeitbare Bereiche.
Quellen werden sofort notiert. Gute Notizen trennen eigene Gedanken, sinngemäße Informationen und direkte Zitate.
Das Thema Plastik ist zu groß. Die Leitfrage Wie gelangt Plastik aus unserem Alltag ins Meer? führt zu Unterfragen: Wo entsteht Plastikmüll? Wie wird er transportiert? Welche Lösungen gibt es? Jede Quelle beantwortet einen Teil.
Vorbereitung: Lege ein Rechercheblatt mit Leitfrage, Unterfragen und Quellenspalte an.
Dein Ergebnis: Ein geordnetes Recherchepaket, aus dem direkt eine Präsentation geplant werden kann.
✓ Meine Notizen sind geordnet, in eigenen Worten und für eine Präsentation direkt nutzbar.
Nutze deine Grundlagen für Mindmaps, Präsentationen, Zusammenarbeit und einen bewussten Umgang mit Medien.